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UMTS-Router

UMTS Router

Ein UMTS Router ist zunächst nichts anderes als ein gewöhnlicher DSL Router (siehe unter Allgemeine Informationen zu Routern). Der primäre Unterschied liegt jedoch darin, dass eine Datenverbindung nicht (oder nicht nur) über einen DSL Hausanschluss, sondern auch über eine UMTS SIM-Karte hergestellt werden kann. Die UMTS-SIM-Karte kann direkt oder aber über einen UMTS-Surfstick an den Router angeschlossen werden. Der Vorteil eines UMTS Routers gegenüber einem DSL Routers liegt ganz klar in der Mobilität. Mittels eines UMTS Routers können Sie mobil verschiedene Rechner online bringen.

Viele DSL Anbieter bieten sogenannte Surf Sofort Optionen zu ihrem DSL Anschluss an. Sie können in dem Fall bereits vor dem obligatorischen DSL-Schalttermin den Service (Telefonieren+Surfen) des Providers nutzen. Diese Option funktioniert über einen UMTS Surfstick den Sie ganz einfach und bequem an den mitgelieferten UMTS / DSL Router anschließen. Ein Beispiel von Vodafone (Easy Box 802) finden Sie hier:

UMTS Router Rückansicht UMTS Router oben

Im ersten Bild sehen Sie einen UMTS/DSL Router in der Rückansicht. Die gelben Anschlüsse sind die LAN Anschlüsse für eine kabelgebundene Kommunikation zwischen Computer und Router. Im zweiten Bild sehen Sie oben links einen USB-Anschluss für einen UMTS Surfstick. Ähnlich wie bei dieser Telefonanlage, bzw. UMTS/DSL Router, sind die Anschlussmöglichkeiten anderer Hersteller. Sie finden in der Regel einen oder mehrere USB Anschlüsse vor, an denen der Surfstick betrieben werden kann. Selbstverständlich muss der Surfstick im Router selbst noch konfiguriert werden.

Allgemeine Informationen zu Routern

Der Begriff Router steht für ein Gerät, mit eine Internetverbindung auf verschiedene Rechner verteilt werden kann. Das bedeutet konkret, dass innerhalb einer Haushalts, oder aber eines Unternehmens, lediglich eine Datenverbindung nach draußen besten muss um alle anderen Rechner an das Internet anzuschließen. Der Router nimmt die Anfragen des lokalen Computers entgegen, holt die passenden Daten aus dem World Wide Web und liefert diese dem nachfragenden Rechner.

Bei Routern unterscheidet man zwischen:

  1. Kabelgebunden Routern und
  2. WLAN Routern.

Bei kabelgebundenen Routern können die Rechner des lokalen Netzwerks nur über ein Netzwerkkabel (RJ-45 Stecker) mit dem Router verbunden werden.

Der Vorteil dieser Verbindungsform liegt darin, dass die Kommunikation zwischen Router und Computer recht sicher ist. Daten können fast ausschließlich auf dem lokalen Rechner mittels eines Trojaners abgefangen und manipuliert werden. Weiterhin kann keine externe Person auf Ihre Kosten surfen und eventuell illegale Webinhalte über Ihre Leitung aufrufen. Ein weiterer Pluspunkt liegt in der Übertragungsgeschwindigkeit. Heutige Datenübertragungsraten in lokalen Netzwerken liegen zwischen 100 und 1.000 Mbit/s! Es muss Ihnen jedoch klar sein, dass UMTS bei weitem nicht 100 Mbit/s realisieren kann. Nachteilig ist anzustehen, dass zu jedem einzelnen Rechner ein Netzwerkkabel gelegt werden muss. Dies kostet nicht nur Geld, sondern kann auch mit Wanddurchbohrungen verbunden sein. Über längere Distanzen kann diese Methode sehr aufwändig werden.

WLAN steht für Wireless LAN und bedeutet übersetzt so viel wie: kabelloses lokales Netzwerk. Ein WLAN Router bieten einige Vorteile: zum einen können Sie bei fast jedem WLAN Router, analog zu den kabelgebundene Routern, eine Netzwerkkabel-Verbindung zwischen Rechner und Router herstellen. Hier finden sich die Sicherheitsaspekte der oben genannten Variante wieder. Bei Bedarf kann ebenfalls bei fast allen WLAN Routern die wireless-Funktion abgeschaltet werden. Hierdurch wird der WLAN Router technisch gesehen zu einem regulären Router. Bei Bedarf kann über die wireless (kabellos) Funktion eine Datenverbindung zwischen Router und diversen Rechnern hergestellt werden. Es bedarf also keiner Kabel und Wanddurchbohrungen. Gerade bei Laptops oder Netbooks, die zu viel Mobilität einladen, ist die wireless-Funktion ein großer Vorteil, da überall im Empfangsbereich des Routers gesurft werden kann.

Nachteilig ist hingegen die maximale Übertragungsgeschwindigkeit. Diese liegt in der Regel bei max. 54 Mbit/s. Neuste WLAN Router bieten eine maximale Datenübertragung von 300 Mbit/s. Hierfür benötigen Sie jedoch ein Endgerät, dass den "802.11 n" Standard unterstützt. In Zukunft sollen mittels dieser Übertragungstechnik bis zu 600 Mbit/s möglich sein. Ein weiterer Nachteil liegt in der Sicherheit der funkgestützten Übertragungstechnik. Ist der Router nicht korrekt konfiguriert, kann jeder auf Ihre Kosten surfen! Bei Benutzung eines WLAN Routers sollten Sie unbedingt die WPA oder noch besser die WPA 2 Verschlüsselung aktivieren. Die damit einsetzende Passwortabfrage schirmt Ihr Netzwerk nach außen ab. Sie sollten auf keinen Fall WEP wählen. Diese Verbindung kann mittlerweile recht einfach geknackt werden.

Eine weitere Alternative ist die explizite Freigabe von Mac-Adressen. Damit können nur vorher eingerichtete und freigegebene Computer eine Verbindung zum Router aufnehmen. Für den Privatgebrauch ist WPA 2 jedoch vollkommen ausreichend. Wie Sie einen Router richtig einrichten finden Sie anhand eines einfachen Beispiels unter: UMTS Router einrichten.