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UMTS in Deutschland - Eine Einführung in HSDPA, UMTS, EDGE und GPRS

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Internet per UMTS

Internet per UMTS

Die Nutzung des Internet per UMTS unterscheidet sich nicht signifikant von der per DSL. Sollten Sie sich in einem Gebiet mit HSDPA Netzabdeckung aufhalten, stehen Ihnen gar bis zu 7,2 Mbit/s im Download zur Verfügung. Damit können Sie schneller im Internet surfen als mit einer DSL 6.000 Leitung. Diese Geschwindigkeit wiederum ermöglicht es Ihnen Video on Demand zu genießen (achten Sie bitte auf Ihre jeweiligen Providerbestimmungen im Bezug auf Kosten, evtl. Geschwindigkeitsreduktionen auf GPRS und weitere Einschränkungen).

Für die Einwahl benötigen Sie in der Regel folgendes (Abweichungen sind im Einzelfall möglich):

  1. eine UMTS-SIM-Karte,
  2. einen Computer/Notebook/Netbook oder ein UMTS fähiges Handy,
  3. eventuell einen UMTS Surfstick sowie
  4. den PIN zu Ihrer UMTS-SIM-Karte.

Starten Sie auf Ihrem Endgerät die entsprechende Software. Sie werden nach Ihrem PIN gefragt. Nach der korrekten Eingabe des PINs wird die Verbindung zu Ihrem Mobilfunk-Provider hergestellt. Nun können Sie Ihren bevorzugten Browser starten (Firefox, Internet Explorer, Safari, Opera und weitere). Das Surfen unterscheidet sich nicht von dem gewohnten Umgang per DSL. Sollten Sie nicht weiter im Internet per UMTS surfen wollen, dann klicken Sie in Ihrer Software einfach auf Verbindung Trennen (oder ähnlich benannte Optionen).

Bei UMTS Handys müssen Sie lediglich die UMTS SIM Karte in Ihr Handy / Smartphone legen. Sofern Sie die SIM Karte zusammen mit dem UMTS Handy beziehen, sollten alle relevanten Zugangsdaten auf dem Gerät hinterlegt sein. Nach der Eingabe des PINs können Sie hier auch schon lossurfen. Da diese Variante sehr unkomliziert ist, wollen wir nicht weiter auf sie eingehen.

Auf eines soll an dieser Stelle beim mobilen Surfen über einen Surf Stick hingewiesen werden: Einige UMTS Anbieter haben ihre Software so konfiguriert, dass die Datenübertragung möglichst schnell geschieht. Dafür werden die Bilder auf Webseiten zum Teil mit einer reduzierten Qualität übertragen. Der Vorteil liegt in einem schnelleren Seitenaufbau. Nachteilig ist jedoch, dass eine bessere Qualität erst durch einen gesonderten Aufruf (z.B. Rechtsklick: "Lade Bilder in besserer Qualität") realisiert werden kann. Nach Erfahrungen von UMTS-Onlinetarife.de trifft dies jedoch nicht auf Videos zu. Das Resultat einer reduzierten Bildqualität kann wie folgt aussehen:

reduzierte Bildqualität bei UMTS

Zumeist sind Surf Sticks von Vodafone von diesem Fall betroffen. Seit Oktober 2010 bietet Vodafone unter performance.vodafone.de die Möglichkeit diese Verpixelung abzuschalten und somit die Bildqulität zu verbessern. Zur Auswahl stehen drei Grundeinstellungen sowie ein Expertenmodus. Alle dort getroffenen Einstellungen können jederzeit verändert werden, um im Zweifel die Surfgeschwindigkeit auch wieder zu Lasten der Bildqualität zu erhöhen.

Sofern Ihnen eine sehr gute Bildqulität wichtig ist, sollten Sie die Datenkompression bei Vodafone deaktivieren.

Information: Alle hier gemachten Angeben verstehen sich jedoch ohne Gewähr. Die Vielfalt an Providern und deren Software ist so groß, dass nicht alle Fälle abgedeckt werden können. Somit sind alle Angaben als Hinweise zu verstehen.