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UMTS und LTE als DSL Alternative

UMTS und LTE als DSL Alternative

Ein Breitband-Internetzugang ist eine wichtige Voraussetzung dafür, um mit anderen Menschen kommunizieren und um sich über das Internet mit Informationen zu versorgen. Viele Haushalte nutzen zu diesem Zweck DSL (Digital Subscriber Line). Diese Technik nutzt die Telefonleitung für die Datenübertragung. Eine weitere Alternative ist der Kabelinternetzugang, der in Deutschland jedoch relativ selten genutzt wird. Zu diesen fest installierten Varianten gibt es auch die Möglichkeit, das Mobilfunknetz für den Internetzugang zu nutzen. Lange Zeit waren hier die Datenübertragungsraten zwar nur gering, mit den neuesten Techniken in diesem Bereich kann der mobile Internetzugang jedoch durchaus eine Alternative zu DSL darstellen.

UMTS und LTE

Der erste Schritt, um das Internet mobil nutzbar zu machen, war UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Diese Technik wurde bereits kurz nach der Jahrtausendwende in Deutschland eingeführt, jedoch spielte das mobile Internet lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Dies hatte zum einen wirtschaftliche und zum anderen technische Gründe. Wirtschaftlich kam der Ausbau der UMTS-Sender nur schleppend in Gang, da den Mobilfunkkonzernen aufgrund der hohen Lizenzgebühren die notwendigen Finanzmittel für den Ausbau fehlten. Technisch brachte die geringe Reichweite Probleme. In städtischen Gebieten stellte dies zwar ein geringfügiges Problem dar, der flächendeckende Ausbau war jedoch nicht möglich, da die Zahl der notwendigen Sendestationen sehr hoch wäre. Außerdem war die Übertragungsrate für lange Zeit deutlich geringer als bei einem DSL-Anschluss. Allerdings wurde die UMTS-Technik weiterentwickelt, was zu den Standards HSDPA und HSPA+ führte. Diese Erweiterungen erhöhten die Übertragungsraten erheblich, was ein bequemes mobiles Surfen ermöglichte und das mobile Internet zu einer immer größeren Konkurrenz zum DSL-Anschluss machte. Die neueste Technik für das mobile Internet ist LTE. Dieser Standard ist zwar noch nicht überall verfügbar, der Ausbau des LTE-Netzes wird aber stetig vorangetrieben. LTE sorgt nun dafür, dass die Übertragungsraten für den mobilen Internetzugang keinen Vergleich mehr zum DSL-Anschluss scheuen müssen, sodass dieser zu einer echten Alternative geworden ist.

Die Vor- und Nachteile des mobilen Internets

Der wichtigste Vorteil von LTE und HSPA+ besteht darin, dass diese Techniken unabhängig vom Standort benutzt werden können. Während der DSL-Anschluss nur in den eigenen vier Wänden verfügbar ist, können Sie das mobile Internet an fast jedem beliebigen Ort nutzen. LTE ist zwar noch nicht überall verfügbar, die Netzabdeckung von HSPA+ ist jedoch bereits sehr gut und diese Alternative bietet ebenfalls einen schnellen Internetzugang. Das mobile Internet bietet sich für Menschen an, die häufig unterwegs sind und hier nicht auf den Internetzugang verzichten können. Dabei ist es möglich, ein Gerät zu verwenden, in dem das mobile Modem bereits integriert ist - wie beispielsweise ein Smartphone oder ein Tablet. Eine weitere Alternative ist der Surfstick. Dieser kann über USB an das Notebook angeschlossen werden. Ein Nachteil des mobilen Internets besteht darin, dass hier fast immer eine Datenbeschränkung besteht. Sollte das Limit erreicht werden, kann das Internet zwar weiterhin genutzt werden, allerdings wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Ein weiteres Problem besteht darin, dass es schwieriger ist, den Internetanschluss mit anderen Nutzern zu teilen. Ein DSL-Anschluss kann mit einem Router leicht mehreren Teilnehmern verfügbar gemacht werden. Die Geräte für den mobilen Internet-Zugang sind hingegen nur für einen Nutzer vorgesehen. Um anderen Teilnehmern den Internetzugang zu ermöglichen, ist ein erheblicher technischer Aufwand notwendig und außerdem untersagen einige Verträge den Anschluss anderer Geräte.

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